
Partnergemeinden, die einen Quartiergarten anlegen möchten, verpflichten sich, die verschiedenen Kriterien der Nachhaltigkeitscharta zu respektieren.
Partizipativer Prozess
Einen partizipativen Prozess mit den vom Projekt am direktesten betroffenen Personen durchführen, damit diese ihre Erwartungen und Wünsche miteinbringen können.
Zugänglichkeit für Personen mit eigeschränkter Mobilität
Den Raum zugänglich machen für Personen mit eingeschränkter Mobilität (PEM) oder für benachteiligte Bevölkerungsgruppen, indem Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
«Personen mit eingeschränkter Mobilität (PEM) sind Personen, welche gelegentlich (z.B. Eltern mit Kinderwagen oder eine Person mit Krücke) oder andauernd (Person im Rollstuhl oder mit Sehbehinderung) mit Schwierigkeiten im Fussverkehr konfrontiert sind. Jede Person kann somit eine PEM sein.»*
*Nach Moro Igor et Haeny Gaëlle, «Öffentlicher Raum zugänglich für alle: Leitfaden für eine kohärente Raumgestaltung», equiterre, 2007, S. 8.
Mobiliar
Den Raum zugänglich machen für Personen mit eingeschränkter Mobilität (PEM) oder für benachteiligte Bevölkerungsgruppen, indem geeignetes Mobiliar verwendet wird.
Materialien
Für die Gestaltungselemente – Zäune, Bänke, Blumentöpfe, usw. – recyclierte, zertifizierte und/oder lokale Materialien einsetzen. Die Materialien müssen leicht wiederverwendbar sein.
Pflanzenarten
Einheimische Pflanzenarten aussuchen, die der Umgebung angepasst und nicht invasiv sind. Die Biodiversität fördern und die Gärten mit umweltfreundlichen Produkten pflegen.
Beläge
Durchlässige Beläge verwenden, damit das Regenwasser versickern kann.
Beleuchtung
Energieeffiziente Beleuchtungen platzieren.

