Begünstigte

Bewohner und Bewohnerinnen

Die Bewohner und Bewohnerinnen des Quartiers werden durch die Bänke und das Grün um ihre Häuser motiviert, diese neu gestalteten Räume zu besetzen und ihre Nachbarn oder andere Menschen zu treffen (laut gesammelten Aussagen von Anwohnern bereits bestehender Quartiergärten). Zudem vermitteln die Quartiergärten ein Gefühl von Sicherheit, weil sie bisher vernachlässigte, oft dunkle, graue und ungesunde Räume ersetzen. Wie im Kapitel «Natur in der Stadt und Gesundheit» bereits aufgezeigt, bringen Quartiergärten Natur in die Stadt und fördern die Gesundheit der Bevölkerung, wovon diese profitiert.

Benutzer und Benutzerinnen

Für die Benutzer und Benutzerinnen eines Quartiers sind die Gärten ebenfalls gewinnbringend, da sie je nach Bedürfnis unterschiedlich genutzt werden können. Leute, die im Quartier arbeiten, können von einem Quartiergarten beispielsweise während der Mittagspause profitieren, um sich zu entspannen, zu plaudern oder zu lesen.

Politischer Verantwortlicher

Für den mit der Umsetzung beauftragten politischen Verantwortlichen ist der Quartiergarten ein gut zu kommunizierendes, leicht durchzuführendes und aufwertendes Projekt. Zudem handelt es sich um ein Konzept, das die Bevölkerung attraktiv findet.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der kommunalen Verwaltung

Für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der kommunalen Verwaltung (Gärtner usw.) kann die neue Aufgabe zu einer Weiterbildung beitragen (kreativer Aspekt und vielfältigere Aufgaben). Dadurch werden sie sensibilisiert für nachhaltige Praktiken, die auf ihrem Gebiet angewendet werden können. Ausserdem begünstigen die Quartiergärten die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Dienststellen (Städteplanung, Grünflächen, Bildung, Soziales usw.). Dies ist grundlegend für eine bessere interne Kommunikation in der Verwaltung und für die konkrete Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung.

Studenten und Studentinnen der Partnerschulen

Für die Studenten und Studentinnen der Partnerschulen ist es motivierender und lehrreicher, an einem realen Projekt zu arbeiten und zu sehen wie ihre Arbeit umgesetzt wird, als sich mit einem fiktiven oder rein theoretischen Projekt zu beschäftigen. Zudem erweitern sie somit ihr Wissen, was ihnen für ihre weitere berufliche Eingliederung von Nutzen sein könnte.